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Melissa
In der ersten Woche hatte ich mit der Zeitverschiebung und dem Kulturschock etwas Mühe. Eine neue Stadt, eine neue Sprache, eine neue Schule und ein neues Leben und das alles weit weg von meiner Familie und meinen Freunden. Zum Glück war meine Gastfamilie sehr aufmerksam, freundlich, liebenswert, geduldig und hilfsbereit. Vom ersten Tag an verstand ich schon 80% von dem was mir erzählt wurde, da die Leute in Vancouver einen sehr schwachen Akzent haben. Nach einem Monat musste ich mich nicht einmal mehr konzentrieren, um die Leute zu verstehen. Was mir in Vancouver am meisten gefallen hat, war die offene und freundliche Art der Einwohner. Auch in der Schule und der Umgebung fühlte ich mich sehr wohl. Die Lehrkräfte an der Schule hatten viel Geduld und der Unterricht war sehr interessant.
Angehenden Studenten die bereit sind für das Abenteuer in Vancouver gebe ich folgende Tips auf den Weg:
1) Sich zuerst am Kommunikations- und “Academic preparation” Kurs anmelden (in diesen Kursen gewinnt man am schnellsten neue Freunde und man lernt schon einmal das Wichtigste der Sprache kennen)
2) Vokabulaire-, Grammatik-, und Aussprachkurse sind nicht nötig (stellt einen Teil des “Academic preparation” Kurs dar)
3) Den besten Ratschlag, den ich erteilen kann ist ausgehen, ausgehen, ausgehen! Die Sprachkenntnisse verbessern sich so viel schneller, als wenn man nur bei sich zu Hause Bücher liest.
4) Es ist wichtig, dem Sprachaufenthalt ohne Befürchtungen und mit einer offenen und positiven Haltung entgegenzusehen. Bereit um neue Kulturen zu entdecken, sich ans Land und die Leute anzupassen und am Kurs teilzunehmen. Vor allem sollte man aber keine Angst vom Sprechen oder Scham wegen seinem Akzent oder Sprachniveau haben. Es wird immer Studierende haben, die ein schlechteres Sprachniveau besitzen (vor allem bei der Schule ILSC). Keiner wird sich über den anderen lustig machen.
Melissa Dorange
