Bericht
Martin
1. Woche
Alles begann am 10. September, frueh morgens am Flughafen in Zuerich. Zum Glueck ging alles recht reibungslos ueber die Buehne, so dass ich eigentlich schon recht frueh im Flugzeug Platz nehmen konnte. Ich flog mit der Air France von Zuerich nach Paris (ca. 1.15 h) und musste dort umsteigen auf eine Boing 747. So, nun waren es nur noch 11.5 h bis nach San Francisco, die ich zu ueberbruecken hatte.Endlich in San Francisco angekommen, gab es bereits die naechste Ueberaschung! Mein Koffer ging unter. Ich suchte vergebens, wie auch mein Kolleg aus Zuerich. Naja “shit happens”, hab ich mir gedacht und ging zur Information, wo ich rausfand, dass er einen Tag spaeter ankommen wuerde. So fuhr mich ein Vertreter von der Schule mit meinen Handgepaeck only zur meiner Host Family. Zum Glueck war es ein sehr kurzer Weg, wir hatten nur 20 Minuten mit dem Auto. Ich war sehr gespannt auf die Familie und den Wohnort. Als wir da waren, war ich sehr nervoes. Als ich an der Tuer war, kam ein alter schwarzer Mann heraus, der mich gleich ein bisschen einschuechterte. Aber er stellte sich als einer netter Mann von neben an heraus ☺ Er lebte alleine bis anhin und war nicht gerade sehr gespraechig. Ich habe ihn wahrscheinlich bei seinem Mittagsschlaf gestoert. Es ist ein kleines Haeuschen, in einem ruhigen Quartier. Es ist dort wirklich sehr sicher. Keine Penner oder sonstige Krimminaele. Ich habe dort 2 Zimmer fuer mich alleine, da sonst keiner im Haus ist. Wirklich viel Freiraum. Es war 15.00 Ortszeit. Ich hatte also 9 h “gespart”. Ich war extrem muede, so dass ich gleich ins Bett fiel und 14 h schlaf :D Am naechsten Tag zeigte er mir dann ganz San Francisco mit all ihren Sehenswuerdigkeiten. Es ist eine so schoene Stadt, extrem abwechslungsreich! An einem Punkt, Twin Peaks genannt, sieht man ueber ganz San Francisco: Golden Gate Bridge, den Beach, die verschiedenen Stadtviertel (viele Penner auf den Strassen). Es war sehr interessant. So nun war es soweit, der 1. Montag, das bedeutete SCHULE! Ich war recht aufgeregt, da ich ja nicht wusste, was mich dort so erwarten wird. Ich dachte, ich und mein Kolleg aus Zuerich waeren so ziemlich die einzigen Schweizer in der Schule, do ich habe mich recht krass getaeuscht. Die Schule heisst eigenlich St. Giles Interanational, doch eigenlich koennte sie auch St. Giles Schweizer und Asiaten, heissen. ☺ Die Schule gefaellt mir trotzdem sehr gut. Es gibt Raume zum “haenge”, Couches, einen Essbereich, alles was man braucht. Die ersten Tage waren sehr speziell. Am Donnerstag Abend gingen wir nach Alcatraz, es war sehr interessant, was wir dort sahen. Die erste Woche war extrem schnell vorbei, ich ass ein einziges Mal zu Hause, sonst immer auswaerts, irgendwo in der Stadt. Hier kommt auch schon mein erster Kritikpunkt: Das Essen ist bei ihm wirklich nicht berauschend. Er kocht einfach irgendwas zusammen, was nicht gerade besonders schmeckt. Ich ernaehre mich seit 2 Wochen eigentlich ausschliesslich von Burger King, MC, Wendys, Pizza etc. nicht gerade das Gesuendeste…. Aber das wird nur am Anfang so sein, ich kann das Zeug jetzt schon kaum noch sehen. Und mit 100 kilo mehr will ich auch nicht zurueck kommen. Am 1. Weekend fuhren wir zu 5. zu einem National Park, Yosemite genannt. Er war etwa 5 Fahrstunden entfernt. Ein kleiner Road Trip ☺. Mein Vater haette es geliebt. Dort konnte man wandern soviel man wollte, ueberall Berge, Fluesse, es war riesig! Das 1. Mal Highways und amerikanische Strassen zu fahren war sehr speziell. Wir wanderten dort im National Park 1.5 Tage, picknickten, und schliefen in einer sehr kalten Unterkunft. Es war wie im Militaer.
2.Woche
Echt strubi Wuche gsi…. Wir waren von Montag bis am Freitag jeden Tag im Ausgang! Viel Schlaf lag da nicht drin. Hehe.. An gewissen Strassen hat es Bars und Clubs Reihe an Reihe. Die Amerikaner sind, was ich nach 2 Wochen schon sagen kann, sehr nett. Besonders in SF wird mir ueberall geholfen. Sind alle sehr hilfsbereit. Es wird nicht gestresst, just easy living. Auch in den Bars laeuft es ganz anders als in der Schweiz. Die Leute sprechen einen gleich an: hey, how are you, where are you from? Etc. vorallem die Tatasache, dass ich aus der Schweiz bin, scheint ihnen zu gefallen. Am Samstag gingen ich und Sandra(ebenfalls Schweizerin) an ein Greenday Konzert in SF. Es war der Hammer! Sie spielten im Baseball Stadion. Am Sonntag waren wir in einem Park, wo lauter alte Baeume standen, es war der Muijn Park oder sowas. Die waren zum Teil 2000 Jahre alt oder aelterund ragten ueber alles heraus. Danach hangten wir den ganzen Tag am Beach Zusammengefasst: Schoene, abwechslungsreiche Stadt, nette, hilfbereite Menschen und viele Sehenswuerdigkeiten. Es lohnt sich also einen Sprachaufenthalt zu machen.So, das war eigentlich so ziemlich alles was ich in den ersten 2 Wochen erlebt habe.
Martin Meier
